Masterplan Schleusengraben

Wohn- und Gewerbeentwicklung am Schleusengraben in Hamburg-Bergedorf

Glasbläserhöfe

Masterplanentwurf

7 Baufelder, 1 BF Gewerbe, 2-7 Wohnen

BGF ca. 52.271 m² Wohnen

BGF ca. 13.131 m² Gewerbe

insgesamt ca. 492 Wohneinheiten

Auftraggeber: A. Cellarius, Glasbläserhöfe GmbH

Das Plangebiet ist bisher Teil des Gewerbegebiets im Süden Bergedorfs beidseitig des Schleusengrabens. Dieses Gewerbegebiet befindet sich im Umbruch. Als grundlegendes städtebauliches Ziel wurde definiert, auf der Ostseite des Schleusengrabens vorwiegend einen gewerblichen bzw. industriellen Nutzungsschwerpunkt beizubehalten und zu entwickeln und zudem neue Wohngebietsnutzungen zu etablieren. Auf der Westseite des Schleusengrabens sollen gemischte Nutzungsstrukturen entwickelt werden. Sie sollen Potentiale für familiengerechtes Wohnen am Wasser in Verbindung mit gewerblichen Nutzungen bieten, die das Wohnen nicht wesentlich stören. Die städtebaulichen Ziele wurden im Rahmen eines 2008 von der IBA Hamburg GmbH ausgelobten konkurrierenden Gutachterverfahrens für Teilflächen konkretisiert.

Mit dem Bebauungsplan Bergedorf 110 sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen werden, die Flächen einer ehemaligen Glasfabrik bzw. brachfallender Lagerflächen sowie brachliegender Flächen im Sinne der geltenden städtebaulichen Ziele aufzuwerten. Im Süden und in der Mitte des Plangebiets sollen neben der Errichtung familiengerechter Wohnungen Potentiale insbesondere für arbeitsplatzintensives Gewerbe entwickelt werden. Der nördliche Teil, der bis zum Sander Damm reicht, soll als Gewerbefläche gesichert werden und weiterhin Entwicklungspotentiale für die dort ansässigen gewerblichen Betriebe bieten. Am Kreuzungsbereich Sander Damm / Weidenbaumsweg wird - entsprechend einem Vorschlag aus dem Gutachterverfahren - die Errichtung eines mehrgeschossigen Bürogebäudes ermöglicht, das die Funktion als Merkzeichen für die Dynamik des Gebiets übernehmen soll. Ein besonderes Potential bildet der Uferbereich des Schleusengrabens. Dieser soll Teil einer öffentlichen Wegeverbindung vom Zentrum Bergedorfs in die Vier- und Marschlande bilden. In diesem Zusammenhang sollen weitere grüne Wegeverbindungen geschaffen werden, die die vorhandene und geplante Wohnbebauung westlich des Weidenbaumswegs mit dem Grünzug Schleusengraben vernetzen.

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