WB Hermes Innovationszentrum

Wettbewerb Hermes Innovationscenter

Entwicklung des Hermes Innovation Center in Hamburg-Lurup

Eingeladenes hochbauliches Gutachterverfahren ausgelobt durch Hermes Schleifmittel GmbH

Standort: Kreuzung Elbgaustraße und Luruper Hauptstraße, Hamburg Lurup

2. Platz

Die Grundidee des Entwurfes ist es, die Typologie und Lage des ursprünglichen Stallgebäudes als Ausgangspunkt für eine neue, moderne und zukunftsweisende Gestaltung zu nehmen. Dabei wird das Bestandsgebäude an derselben Stelle wie vorher in der ursprünglichen Form mit Satteldach in eine moderne Architektursprache übersetzt und erhöht wieder eingesetzt.

Das Innovation Center ist als schlichtes, riegelartiges Gebäude mit Satteldach geplant. Das gesamte Erdgeschoß ist großzügig verglast und lässt damit Innen- und Außenraum miteinander verschmelzen. Das 1. Obergeschoß ist als geschlossener Baukörper konzipiert, nur im Bereich des Foyers sind versetzte Öffnungen in den Dach- und Wandflächen angeordnet, die das Foyer mit natürlichem Licht belichten. Innenliegender, textiler Sonnenschutz verhindert in diesem Bereich eine Überhitzung. Auch die Giebelseiten öffnen sich jeweils großzügig nach außen zur Luruper Hauptstraße und nach innen zum östlich gelegenen Parkplatz und erzeugen so die gewünschte Fernwirkung. Durch einen Überstand der Dachkonstruktion ist auch hier die Verschattung gewährleistet, die so entstandenen Bereiche können zudem als überdachte Außenbereiche genutzt werden.

Die Konstruktion ist im Hinblick auf die Kosten als einfacher Holz-Rahmenbau konzipiert, die verglasten Bereiche werden als Pfosten-Riegel-Fassaden ausgebildet. Fassaden- und Dachverkleidung bestehen aus anthrazitfarbenen Metallpaneelen, die einen farblichen Kontrast zur Bestandsbebauung herstellen und damit den Neubau deutlich sichtbar machen. Das Innere ist im Gegensatz zur Außenfassade in hellen Holztönen gehalten, die eine wohnliche und freundliche Atmosphäre schaffen, anthrazitfarbene Elemente wie die Freitreppe und die Geländer setzen dabei zusätzliche Akzente. Die Trauf- und Firsthöhen sind an die Bestandsbebauung angepasst, damit fügt sich der Neubau harmonisch in das bestehende Areal ein.

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